2015 VDP Große Lage Forster Ungeheuer Beerenauslese | Weingut Acham-Magin

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0,5 L | 80,00/L inkl. MwSt.

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Der 2015er Forster Ungeheuer Beerenauslese vom Weingut Acham-Magin ist ein Ausdruck höchster Weinbaukunst. Dieser sensationelle Riesling verführt mit einem Bouquet aus exotischen Früchten wie Kumquat und Orangeat, angereichert mit subtil rauchigen und nussigen Noten. Am Gaumen präsentiert er sich außergewöhnlich elegant und frisch, mit Nuancen von Karamell, die in eine beeindruckende Komplexität und Tiefe übergehen. Seine unglaubliche Länge bezeugt das hohe Niveau dieses Weins. Ein Meisterstück, das sowohl zu feinen Speisen als auch zu besonderen Anlässen passt.

Jahrgang WeinJahrgang2015
RebsorteRiesling
HerkunftslandDeutschland
RegionRegionPfalz
GeschmackGeschmacksüß
AusbauEdelstahltank
WeinartWeißwein
Inhalt0,5 l
Lagerpotenzial15 Jahre
Trinktemperatur10-12 °C
Allergeneenthält Sulfite
Alkoholgehalt10,0% vol.
Säure9,7 g/l
Restzucker151,0 g/l
WeingutWeingut Acham-Magin

Vorrätig

Beschreibung

Der Forster Ungeheuer Beerenauslese stammt aus dem Anbaugebiet „Forster Ungeheuer“. Das liegt im Herzen des Mittelhaardt am Fuße des Haardtgebirges. Er repräsentiert eine der hochwertigsten deutschen Weinlagen, ausgezeichnet durch die VDP Große Lage Klassifikation. Die parzellengenaue Abgrenzung garantiert den expressiven Lagencharakter und das außergewöhnliche Reifepotenzial der dort angebauten Reben. Die Südosthanglage begünstigt die optimale Erwärmung des vulkanischen Basaltgesteins. Die Buntsandsteinverwitterung mit ihren ton- und kalkhaltigen Schichten sorgt für einen ausgezeichneten Wasserhaushalt. Dies bildet die Grundlage für die bemerkenswerte Lagerfähigkeit der Weine aus dieser Lage.

Aromatik und Geschmacksnoten

Die Forster Ungeheuer Beerenauslese ist folglich ein gutes Beispiel für die Komplexität und Finesse, die ein Riesling erreichen kann. Schon beim ersten Nähern entfaltet sich ein vielschichtiges Aromenspiel, das von der Nase bis zum Gaumen reicht. Die exotischen Fruchtnoten von Kumquat und Orangeat bilden die Spitze eines aromatischen Eisbergs. Sie begleiten eine feine rauchige Note welche die Assoziationen von sanftem Holzfeuer und Herbstlaub hervorruft. Nussige Akzente, die an frisch geröstete Haselnüsse erinnern, verleihen dem Wein eine erdige Tiefe, während Spuren von Karamell und Honig seine süße, verführerische Seite betonen.

Am Gaumen zeigt sich der Wein von seiner elegantesten Seite: Die Balance zwischen Süße und Säure ist deshalb richtig toll getroffen. Der Wein erhält durch die lange, wohl temperierten Sommermonate am Ungeheuer eine belebende Frische. Dieser Wein ist wie ein gut komponiertes Orchesterwerk, in dem jede Note ihren Platz hat und schließlich zum grandiosen Gesamteindruck beiträgt. Die Komplexität und Tiefe, mit der er beispielsweise aufwartet, machen ihn zu einem Erlebnis, das lange im Gedächtnis bleibt. Die außergewöhnliche Länge im Abgang ist ein weiteres Zeugnis seiner Qualität und Handwerkskunst, die in jedem Tropfen steckt.

Passende Gerichte

Für die Forster Ungeheuer Beerenauslese empfehlen sich Gerichte, die der Statur des Weins gerecht werden. Er passt daher hervorragend zu einer Vielzahl von Speisen, die seine komplexe Aromatik ergänzen und hervorheben. Ein mögliches Pairing ist eine edle Foie Gras. Diese balanciert die Textur und die tiefen Aromen durch die Frische und die fruchtigen Noten des Weins aus. Für eine weniger traditionelle Kombination kann dieser Wein hervorragend zu asiatischen Gerichten mit süß-sauren Komponenten, wie beispielsweise einem scharfen Thai-Mango-Salat, gereicht werden. Die exotischen Fruchtnoten des Weins harmonieren wunderbar mit den fruchtigen und scharfen Elementen des Gerichts.

Zu Käse empfiehlt sich eine Auswahl an gereiften Sorten, deren salzige und umami-reiche Aromen durch die Süße und Komplexität des Weins eine neue Dimension erhalten. Ein weiterer hervorragender Begleiter sind Desserts, insbesondere solche auf Basis von dunkler Schokolade oder karamellisierten Früchten, die eine Brücke zu den karamellisierten Noten des Weins schlagen.

Vinomeet Empfehlung

Wir von Vinomeet empfehlen diesen edlen Tropfen nicht nur Kennern, sondern allen, die das Besondere suchen. Seine einzigartige Komposition aus Aromatik, Geschmack und Langlebigkeit macht ihn zu einem Juwel in jeder Sammlung. Lassen Sie sich von diesem Meisterwerk verführen und teilen Sie die Leidenschaft, die in jedem Schluck steckt.

Ein weiterer Wein von Acham-Magin aus der Lage Ungeheuer findest Du hier: 2022 GG Riesling Ungeheuer trocken | Weingut Acham-Magin

Über Weingut Acham-Magin
Das Weingut Acham Magin

Weingut Acham-Magin

Im Anschluss an den Krieg um das Erbe von Orleans, der den Forster Wald stark in Mitleidenschaft zog, errichtete Heinrich Wilhelm Reichardt eines der ersten Weinbauanwesen an der Weinstrasse 67. Heute bekannt als Weingut Acham-Magin, öffnete er schon ein Jahr nach der Gründung im Jahr 1712 das Gasthaus „Zum Engel“, welches heute als Gutsausschank Acham-Magin bekannt ist.

In den folgenden Jahrzehnten etablierten sich Weinbau und Gastronomie als wichtige Pfeiler des Weinguts. Johann Georg Reichardt, Heinrichs Sohn, erweiterte als Landbesitzer und Küfer signifikant die Rebflächen in Forst und diente als Zoller des Fürstbischofs. Seine Nachkommen führten das Erbe als Winzer und Weinhändler weiter und vergrößerten das Weingut durch Heiraten in lokale Forster Familien, darunter auch die Familie Magin. Im späten 19. Jahrhundert führten Mitglieder der Familie Magin, ebenfalls als Winzer und Küfer, das Weingut weiter. Emil Magin war 1908 einer der Mitbegründer des „Vereins der Naturweinversteigerer der Pfalz“, heute bekannt als VDP-Pfalz, einer Vereinigung, der das Weingut bis heute angehört und die für ihre Qualitätsstandards bekannt ist.

Damit verbunden ist auch die Ambition, lagerfähige Weine zu produzieren, die ihre Kraft und Ihren Ausdruck über viele Jahre bewahren und so Zeugnis ihrer Herkunft geben.
(Anna-Barbara Acham)

Kurt Magin, Emils Sohn, heiratete 1934 Anna Elisabeth Hebinger, eine Winzertochter aus Deidesheim, und erweiterte das Weingut um die Deidesheimer Weinlagen Mäushöhl und Herrgottsacker. Nach dem frühen Tod ihres Ehemannes leitete Anna Magin das Weingut gemeinsam mit ihrem Vater durch die Kriegsjahre und heiratete 1947 Anton Acham. Ihre Tochter Anna-Barbara Acham führt seit 1994 zusammen mit Vinzenz Troesch das Weingut und den Gutsausschank fort.

https://www.acham-magin.de/

Jahrgang WeinJahrgang2015
RebsorteRiesling
HerkunftslandDeutschland
RegionRegionPfalz
GeschmackGeschmacksüß
AusbauEdelstahltank
WeinartWeißwein
Inhalt0,5 l
Lagerpotenzial15 Jahre
Trinktemperatur10-12 °C
Allergeneenthält Sulfite
Alkoholgehalt10,0% vol.
Säure9,7 g/l
Restzucker151,0 g/l
WeingutWeingut Acham-Magin